Was muss ich vorbereiten?
Zur Vorbereitung ist ein valides Backup der virtuelle Maschine notwendig. Das Backup muss unmittelbar vor dem Upgradeprozess erstellt werden. Zusätzlich benötigen wir einen Notfallkontakt mit Zugriff zum Virtualisierungsserver und den Backups. Die Installation muss von einem separaten System (z.B via Teamviewer oder VPN) gestartet werden.
Hierzu stellen Sie uns bei der Buchung einen Kontakt zum internen IT-Verantwortlichen oder Ihrem externen IT-Dienstleister zur Verfügung (Name, Emailadresse, Telefonnummer) unter der die Personen auch im Notfall erreichbar sind.
Zur Terminbuchung verwenden Sie bitte den verlinkten RHEL-Migrations-Kalender.
Wie läuft die Migration ab?
Das Update auf Red Hat 8 kann über ein sogenanntes „In-place Upgrade“ durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass für die Migration keine zusätzlichen Ressourcen notwendig sind. Zur Zeit des Upgrade steht das System nicht zur Verfügung. Es kann also nur zu Zeiten durchgeführt werden, in der das System nicht benötigt wird.
Der Upgradeprozess läuft wie folgt ab:
- Das Betriebssystem lädt die notwendigen Software-Komponenten von den RedHat Servern
- Vor dem Start prüft das Betriebssystem, ob alle notwendigen Bedingungen für ein „In-Place Upgrade“ erfüllt sind
- Das System installiert die notwendigen Software-Komponenten und steht während dieser Zeit nicht zur Verfügung
- Nach Abschluss der Installation führen wir notwendige Anpassungen an der Systemumgebung durch
- Funktionstests
Wie ist der zeitliche Ablauf?
Zur Durchführung der Migration stehen der Montag und Mittwoch zur Verfügung. Die Dauer beträgt 8 Stunden. Während des Updates steht das System nicht zur Verfügung. Bitte stimmen Sie sich intern mit allen Abteilungen ab und wählen den frühestmöglichen Startzeitpunkt.
Innerhalb des blauen Bereiches muss der Startzeitpunkt für die RedHat-Migration 7to8 gewählt werden.
Frühester Start ist 14:00 Uhr. Spätester Start ist 22:00 Uhr.


Terminkalender
Wie und was wird getestet?
Wir prüfen anhand einer Checkliste die allgemeinen Funktionen. Schnittstellen zu Vor-Ort eingesetzten Systemen müssen durch Sie getestet werden. Diese können im Vorfeld des Termins mit Ihnen abgestimmt werden.
Welche Kosten entstehen?
Der Aufwand des „In-Place Upgrade“ beträgt 8 Stunden. Die Investition ist somit ein Dienstleistungstag.
Wieso ist die Migration notwendig?
Das von Ihnen eingesetzte Betriebssystem erreicht am 30.06.2024 das Support-Ende. Wichtige Betriebssystemupdates sind danach nur noch über den “Extended life cycle support” möglich. Eine Aktualisierung von Systemkomponenten/Software ist nicht mehr verfügbar.
Quelle: https://access.redhat.com/support/policy/updates/errata